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Mein Wurfzelt, das "Quechua 2 SECONDS XL II grün"

Letzte Änderung am 5.9.2009


Wurfzelt

Mal abgesehen von dem aberwitzigen Packmaß (eine Scheibe von einem Meter Durchmesser) ist das Zelt ziemlich genial! Es ist wirklich mit einem Wurf aufgebaut. Nur wenn man es nicht hoch genug wirft, braucht es doch tatsächlich 2 Bewegungen, um es aufzustellen! Gut!

Ein Filmchen dazu

Gleich dazu habe ich mir einen Falttisch bestellt und zwei Klapphocker. Der Sommerurlaub kann kommen!

Der ultimative Vorteil des Zeltes ist halt, dass es völlig ohne Häringe steht und man es auch auf einem Parkplatz oder einer Felsplatte aufauen kann. Natürlich freut sich das Zelt über vier Häringe in den Ecken und man kann es sogar mit vier Leinen zusätzlich abspannen, aber es steht grundsätzlich völlig ohne Häringe! Bei einem Platzregen kann man das Zelt einfach schnell auswerfen und reinkriechen und das Unwetter aussitzen – (fast) egal, wo man ist. Das will ich jetzt im Sommerurlaub mal ausprobieren. Der Preis? 58,- €, da kann man nicht meckern.

Die Durchlüftung erfolgt von hinten und im First des Vorzeltes. Da ist unter der grauen Decke nur noch Fliegengitter. Natürlich kann man das Innenzelt auch "fliegengittern". Der Zeltboden im Eingangsbereich lässt sich dank Velcro, der Göttin der Haftbarkeit schnell lösen und umklappen, so dass man bei Regen keine Sauerei dort hat. Ist das Vorzelt erst mal zu, klettet man den Zeltboden vorne am Eingang wieder ein und hat dann eine trockene Arbeitsfläche.

Die offensichtliche Schwachstelle sind aber die Reißverschlüsse. Sie gilt es vorsichtig zu betätigen, da sie doch arg filigran gearbeitet sind.

Der Härtetest jetzt im Sommer durch Dänemark/Schweden/Norwegen wird zeigen, was und ob das Zelt was taugt.


Fazit nach dem Sommerurlaub »

Ja, es "taugt". Wir haben es zwar nie hinbekommen, es mit einem Wurf aufzustellen, aber es steht wirklich mit zwei Handbewegungen. Auch das Verpacken geht fast genauso schnell, wie der Aufbau – wenn man den Bogen raushat. Am Anfang ist es ein ziemliches Gezerre, aber nach ein paar Tagen ist es mit wenigen Handgriffen im Sack.

Im Innern des Zeltes ist es erstaunlich dunkel, so dass man auch schlafen kann, wenn es noch hell ist. Zu zweit wird es allerdings ziemlich warm drin, wenn die innere Zeltklappe auch geschlossen ist. Trotzdem wird es nicht zu stickig. Wir hatten ein paar kalte Nächte (+4° C), da war das sehr angenehm drin. Wenn man über Nacht die äußere Klappe oben einen Spalt breit offen lässt, zieht auch genügend Luft durch.

Die Reißverschlüsse sind stabiler als ich dachte und beide noch heile.

Und dicht ist es auch – von oben und von unten. Der Boden ist aus einem Stück gefertigt und hat keine Naht quer durch.

Eine Macke hat das Zelt aber: Die Stangen sind teilweise gummiert und stecken in Taschen. Beim Einstieg hat sich das irgendwann aufgerollt und es war ein ziemliches Gefummel, das wieder abzurollen.

Tisch und Hocker haben auch alles überstanden.


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