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Der Kanister am vorderen Gepäckträger

So hab ich's mir schon lange vorgestellt: Ein Kanister steckt in dem Hohlraum zwischen den Gepäcktaschen am Lowrider meines Liegerades. Vorteil: Hier kann das ganze schwere Zeug rein. Ich habe einen Kanister genommen, in dem vorher Allzweckreiniger gewesen war. Die Kanister mit Scheibenflüssigkeit fürs Auto eignen sich meistens nicht, da sie etwas höher sind und einfach nicht passen.
Genial ist, daß dieser Kanister an seinem Boden (jetzt hinten) eine Einwölbung besitzt. In dieser läuft perfekt der Reifen. Nach hinten rutschen kann der Kanister auch nicht, denn er schlägt vorher am Schutzblech an.
Kanister im Liegerad
Kanister mit Füllung
In meinem Fall findet hier mein 4-Liter-Wassersack seinen Platz. Noch witziger wäre es natürlich gewesen, den roten Verschluß gegen einen Hahn auszutauschen und den Kanister oben nicht aufzusägen. Aber dann hätte er nicht gepaßt, denn die Halterung der Lenkertasche nimmt zu viel Platz weg. Natürlich habe ich anschließend noch die Schnittkanten mit Klebeband abgedeckt, damit es den Wassersack nicht aufschlitzt.
Außerdem sollte man ein Loch an der Stelle in den Boden des Kanisters schneiden, wo die Schraube vom Ständer hochragt. So wird verhindert, daß der Kanister nach vorne rutscht. Daß er nach unten kippt, verhindert der blau-schwarze Spanngummi am Henkel des Kanisters. Ihn hänge ich oben an der Querstrebe unter dem Hauptrohr ein. Noch ungelöst ist die Lärmentwicklung der Kette. Das Kettenleitrohr berührt nämlich den Kanister und überträgt die Ketteneräusche, und der Kanister verstärkt sie. Ist der Wassersack voll, stört's nicht, aber gegen abend …?
Der Kanister ist federleicht und wiegt samt Deckel und dem Spanngummi nur knapp 200 Gramm.
Kiste zwischen den Packtaschen
Die stabilere Lösung ist allerdings diese Kleinkrusch-Kiste aus dem Baumarkt.
Wassersack und Schloß passen prima rein. Der Nachteil ist allerdings, daß ich so auf den Lenkertaschen-Halter verzichten muß. Kiste zwischen den Packtaschen
Die leere Kiste
An der Kiste muß natürlich ziemlich gefeilt werden. Ich habe mit einer Stichsäge die Wülste an den beiden Seitenrändern teilweise abgesägt und (auf dem Bild oben-links) eine Aussparung für die Kette gesägt. Mit meinem bewährten Kegelsenker habe ich das 18er Loch für die Schraube vom Ständer gebohrt. Schon liegt die Kiste richtig auf und kann auch nicht mehr wegrutschen.
Sie hat sich auf der Fahrt in die Fränkische bestens bewährt, nur fliegt massig Dreck vom Vorderrad in die Kiste rein. Ich habe deshalb wieder einen Spritzschutz am Schutzblech vom Vorderrad angebracht.

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