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Warum die Polygoneinsätze durchrutschen

Für das Durchrutschen der Polygoneinsätze (P) habe ich endlich den Grund gefunden. In der alten "Anleitung" zu den P., einem lückenhaften, schlecht kopierten Zettel, steht nichts darüber, welcher Polygoneinsatz für welches Ausfallende am Rad geeignet ist.

Auch nicht drin steht, dass es so dünne Ausfallenden gibt, daß P. und der Stift aus der Radachse gemeinsam einen so großen Abstand bilden, daß die ganze Kupplung Spiel hat.
Es gibt jedoch endlich eine neue Anleitung von Weber zum Download.

Der kleinstmögliche Spalt
Schmaler geht's nicht, weil sich Polygoneinsatz und die Nabenspitze bereits berühren. Auf dem Bild fehlt der Ausleger, der den P. mit dem Anhänger verbindet, ums deutlicher zu machen.
Ist das Ausfallende (also der Fahrradrahmen, der hier nicht zu sehen ist) schmaler als dieser Spalt, dann wackelt der Anhänger und schlägt mit der Zeit den P. aus. Am montierten Rad dürfen sich die Ausleger, an denen der Anhänger angekuppelt wird, nicht im Geringsten bewegen, egal wie fest man es versucht. Selbst wenn man das Rad an ihnen hochhebt, dürfen sie nicht verrutschen! Ich hatte auch die Idee, die 3/4er Kombination zu verwenden, aber ohne dem kleinen, erhabenen Mittelteil um das Schnellspanner-Loch wackelt das Ganze wieder.
Der kleinstmögliche Spalt
Mit Beilagscheibe
Die Lösung ist eine Beilagscheibe mit einem Loch so groß, daß es über den kleinen Stift am Ende der Nabe drüberpaßt. Bei mir waren das 10 mm. Ich habe eine große Beilagscheibe genommen und das Loch mit meinem bewährten Kegelsenker erweitert.
Mit Beilagscheibe
Aufgesetzte Beilagscheibe
Die Scheibe sitzt nun auf der Nabe. Bei der Montage im Rahmen muß die Scheibe hinter das Ausfallende, also innen an der Nabe liegen.
Aufgesetzte Beilagscheibe
Verringerter Abstand
Jetzt ist der Abstand zwischen Polygon und Nabe geringer.
Die Nase (unterhalb der Achse) berührt gerade nicht die Beilagscheibe. Aber das Ausfallende drängt sich ja noch dazwischen und erhöht den Abstand. Trotzdem sollte man die Scheibe nicht zu dick wählen, da ein Viertel des Gesamtgewichtes ja auf diesem Punkt ruht. Je dicker die Scheibe, desto weniger Gewicht ruht auf dem vorstehenden Ende der Nabe. Der Polygoneinsatz nimmt den Rest der Last auf. Außerdem werden durch die Spannung des Schnellspanners ja alle Teile großflächig miteinander verpreßt und nehmen ebenfalls Kräfte auf.
Verringerter Abstand
Das montierte Hinterrad
Die Blickrichtung geht nach hinten-oben in das offene Ausfallende hinein.
Unten-links auf dem Bild erkennt man die Hängeraufnahme. Im Ausfallende sitzt der Polygoneinsatz. Zwischen Rahmen und Nabe sitzt nun die Scheibe.
Das montierte Hinterrad
Neue Polygoneinsätze
Im Tausch gegen die verschlissenen Polygoneinsätze hatte ich neue bekommen. Diese unterscheiden sich jedoch von den bisherigen alten P. Es ist zwar auch eine "2" eingestempelt, jedoch auf beiden Exemplaren (für links und rechts).
Auf dem Bild nebenan sieht man, daß der neue P. (rechts) an der Nase nicht mehr rund ist, sondern abgeflacht.
Neue Polygoneinsätze
Neue Polygoneinsätze
Auch ist der neue P. (der rechte der beiden) im Durchmesser größer.
Neue Polygoneinsätze

So, jetzt wünsche ich Euch aber eine streßfreie Fahrt!

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